Vor einiger Zeit bin ich auf das Thema Tierkommunikation gestoßen. Ich habe viel gegoogelt und sehr spannende Beiträge dazu gefunden. Es ist ein Thema, das mich sehr neugierig macht und dennoch eine Herausforderung darstellt, um mich gänzlich dafür zu öffnen. Damit du einen Einblick in das Thema erhältst, stelle ich dir heute das Interview mit Tierkommunikatorin Antje Jakob vor:

Hallo Antje, danke dass du dir die Zeit genommen hast, um mir mehr über das Thema Tierkommunikation zu erzählen.

Was genau ist Tierkommunikation überhaupt?

A: Die Fähigkeit mit Tieren zu kommunizieren ist jedem Lebewesen angeboren. Mit Tieren zu kommunizieren funktioniert indem wir uns nach innen wenden, nach innen schauen, nach innen hören und nach innen fühlen. Tierkommunikation kann mit jedem Tier durchgeführt werden.

Was unterscheidet die Tierkommunikation vom Einfühlen in das Tier durch Beobachtung, Sprache (d.h. Reden mit dem Hund unabhängig von Signalen) und Körperkontakt (Streicheln, TTouch o.ä.)?

A: Wir sprechen mit der Seele des Tieres. Beim Reden oder Streicheln des Tieres nehmen wir zwar auch Kontakt auf aber erfahren dadurch nicht, was das Tier wirklich denkt. Z.B. man erklärt durch Sprache dem Hund das er nicht immer „abhauen“ soll, viele Menschen werden feststellen, dass dies alleine nichts nützt und werden ihre Konsequenzen daraus ziehen. Der Hund darf nicht mehr von der Leine oder es wird ein Zaun im Grundstück gebaut. Aber die Frage wäre hier: Warum macht mein Hund das? Vielleicht weil es ihm langweilig ist oder sein Spaziergang nicht ausreicht? Oder weil sein/e Freund/in zwei Häuser weiter wohnt? Dies kann durch die Tierkommunikation geklärt werden.

In welchen Fällen macht Tierkommunikation Sinn bzw. wann ist es hilfreich?

A: Es macht in jeder Situation Sinn. Hilfreich ist es wenn Besitzer merken, dass sich ihr Tier verändert, aber nicht wissen warum z.B. der Hund plötzlich beißt, oder warum das Pferd keine Lebensfreude mehr hat. Leider werden wir meist sehr spät kontaktiert, wenn das Verhältnis zwischen Besitzer und Tier sehr schwierig geworden ist. Dann erhoffen sich allerdings die Besitzer, dass es sich sofort ändert durch die Tierkommunikation. Bei schwierigen Fällen kann es durchaus notwendig sein, dass eine zweite Tierkommunikation erforderlich ist. Das gleiche gilt bei Krankheiten eines Tieres. Was kann man als Besitzer tun, damit es dem Tier besser geht? Oder ist die Krankheit eine Folgeerscheinung von den eigentlichen Beschwerden? Auch dies kann man nachfragen. Da ich kein Tierarzt bin, werde ich immer darauf hinweisen, dass der Tierarzt unumgänglich ist. Eine Zusammenarbeit zwischen Tierarzt und Tierkommunikation erweist sich allerdings als schwierig. Ich selbst habe die Erfahrung gemacht, dass Tierärzte die auch mit Naturheilmittel arbeiten die Tierkommunikation durchaus mit einbeziehen. Oft sind auch die Menschen der ausschlaggebende Punkt und das kann mit Hilfe einer Tierkommunikation verbessert werden. Voraussetzung ist allerdings das die Besitzer mitarbeiten, dies ist ihnen oft nicht bewusst.

Wie läuft eine Tierkommunikation genau ab?

A: Es wird ein Bild vom Tier gebraucht auf dem die Augen erkennbar sind. Des weiteren benötigt man den Namen, das Geschlecht und wenn möglich das Alter.

Ich lege dann das Bild vor mich hin und nehme Verbindung mit ihm auf. Ich stelle einzeln die Fragen und schreibe sie auch mit damit ich die Informationen genau weiter geben kann. Dazu ein Bespiel: ein Hund sagte zu mir, dass sein Frauchen ihn hergeben möchte und er deshalb immer so viel bellt. Als ich es der Besitzerin mitteilte meinte diese: oh je, er muss drei Wochen zu seinem Hundefreund, also meiner Freundin, da ich auf Kur gehe. Ich konnte diese Information dem Hund vermitteln und versprach ihm, dass wir noch nach einer anderen Lösung suchen, das bellen hörte auf aber unruhig war der Hund immer noch. Ich sprach mit der Besitzerin, ob sie nicht mit dem Hund auf die Kur gehen kann. Nach zwei Wochen erhielt ich die Nachricht, dass sie eine Kur mit dem Hund genehmigt bekam. Dies übermittelte ich gleich darauf wieder dem Hund und siehe da, er war wieder zufrieden und ganz der „Alte“. Der Hund hatte es „nur“ falsch verstanden und war der Meinung, dass er für immer von seinen Besitzer getrennt wird. Hier wurde eine Lösung gefunden, die für alle das Beste war.
Ohne der Tierkommunikation wäre die Besitzerin nie auf die Idee gekommen nachzufragen, ob eine Kur mit Hund auch möglich ist.

Kurz zusammengefasst, ist es einfach so, als würde man mit einem Freund/in telefonieren. Man wählt die Nummer dieser Person und dann ist er/sie am anderen Ende der Leitung. Ob Ihr es glaubt oder nicht, so einfach ist das in etwa auch mit der Tierkommunikation. Wenn das Tier es zulässt, dann senden wir uns Bilder, Worte, Gefühle oder Signale zu.

Beim Thema Tierkommunikation fällt immer wieder der Begriff Telepathie? Wie funktioniert das genau und woher weiß ich, dass ich die Kommunikation tatsächlich richtig verstehe und es keine Interpretation von mir ist?

A: Tierkommunikation ist nichts anderes als Telepathie! Telepathie ist die geistige Übertragung von Gedanken (wie oben erklärt) auch über weite Entfernungen hinweg. Die mentale Kommunikation mit Tieren funktioniert so leicht, wie wir es uns oft gar nicht vorstellen können und darum ist es für viele Menschen unglaubwürdig.

Jedes Kind kann das, doch die Vernunft der Eltern lässt die Kinder glauben das diese Art zu kommunizieren nicht richtig ist (also nur Einbildung ist) und somit verblasst diese Art der Gespräche zwischen Kind und z.B. Tier.

Wie kann ich als Hundehalter/in den Zugang zur Tierkommunikation finden?

A: Einen ruhigen Ort für die Tierkommunikation auswählen, die eigenen Gefühle und Gedanken ablegen, dies wäre die wichtigste Vorbereitung für eine Telepathie. Dazu auf jeden Gedanken, Geruch, Gefühle, Schmerzen usw. achten und diese sofort notieren.

Sicherlich gibt es eine Menge Bücher in denen Tierkommunikation beschrieben wird. Da es für viele Menschen aber immer noch nicht glaubwürdig ist mit Tieren zu kommunizieren würde ich dazu raten, einen Kurs zu machen. Wer jemals an so einem Kurs teilgenommen hat, wird mir Recht geben. Diese Eindrücke, dieses Wohlfühlambiente und Menschen die einem sofort das Gefühl der Verbundenheit geben sind nicht mit Worten zu beschreiben. Unter anderem schließen sich in solch einem Kurs Gruppen zusammen, die weiterhin Kontakt halten und sich bei der Tierkommunikation gegenseitig unterstützen können.

Vielen Dank, liebe Antje!

Hier findest du ein Beispielvideo zur Tierkommunikation. Lass dich überraschen.

Übrigens: Die Tierkommunikation ist nicht nur für Hunde, sondern für jedes Tier möglich. >> Hier ein lustiger Bericht von Fred, dem Schwein. 🙂

Hast du Interesse am Thema bekommen? >> Hier findest du die Website von Antje Jakob. Gerne kannst du dich bei ihr melden, wenn du dich für eine Tierkommunikation interessierst.
Wenn du magst, kannst du deine Erfahrung oder Meinung zur Tierkommunikation auch unten im Kommentarfenster posten.

 

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